Freitag, 28.08.2026

Erster Gesundheitskiosk in Wiesbaden eröffnet: Beratungsangebot soll niedrigschwellig vernetzen

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Wiesbaden hat einen Gesundheitskiosk erhalten. Am Dienstag, den 25. August, wurde die Einrichtung im Westcenter mit rund 130 eingeladenen Gästen vorgestellt. Ab Oktober sollen dort nach dem vollständigen Einzug kostenfreie Beratungen zu Gesundheitsförderung, Prävention und Selbsthilfe angeboten werden.

Ziele und Angebot

Der Gesundheitskiosk richtet seinen Schwerpunkt auf Gesundheitsförderung und Prävention. Mitarbeitende werden individuelle Beratungen zu gesundheitlichen und sozialen Fragen anbieten, Kontakte vermitteln und bei Bedarf bei der Vereinbarung von Terminen unterstützen. Geplant sind zudem Informationsveranstaltungen, Präventionsangebote und Treffen von Selbsthilfegruppen. Auch einzelne medizinische Leistungen wie Impfsprechstunden sollen künftig niedrigschwellig möglich sein.

Standort und Erreichbarkeit

Der Kiosk liegt zentral im Westcenter und ist barrierefrei konzipiert. Die Stadtverwaltung betont die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, um den Zugang für breitere Bevölkerungsgruppen zu erleichtern. Die Räume befinden sich in der Carl von Linde Straße 20 und Flachstraße 13 und entstanden nach Umbauarbeiten in den Räumen einer früheren Postfiliale.

Partner und Zugänglichkeit

Zum Start arbeiten mehrere lokale Einrichtungen mit dem Gesundheitskiosk zusammen. Zu den Projektpartnern gehören das Volksbildungswerk, das Suchthilfezentrum, die psychosoziale Beratung fuer gehörlose Menschen von Hand und Ohr sowie die Selbsthilfekontaktstelle Wiesbaden. Die Angebote stehen allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern offen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Krankenversicherungsstatus.

Eröffnung und Perspektive

Vertreterinnen der Stadt erklärten, viele Menschen wüssten nicht, welche Unterstützungsangebote bereits existierten und an wen sie sich wenden könnten. Der Kiosk soll daher vorhandene Angebote sichtbarer machen und besser miteinander verknüpfen, damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die kommissarische Amtsleitung des Gesundheitsamtes würdigte die Umbaumaßnahmen und drückte die Hoffnung aus, dass der Ort zu einem lebendigen Treffpunkt fuer Beratung, Begegnung und gegenseitige Unterstützung wird.

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