Eltville am Rhein hat seine Feuerwehrkapazitäten erweitert. Bei einer Feierstunde am 3. Februar 2026 übergab die Stadt ein neues Drehleiterfahrzeug, stellte eine neue Atemschutzgerätewerkstatt fertig und stattete fünf Mannschaftstransportwagen mit Defibrillatoren aus. Vertreter aus Stadtteilen, Kreis und Land nahmen an der Veranstaltung teil.
Feierstunde mit politischer Unterstützung
An der Übergabe nahmen Feuerwehrleute aus allen fünf Stadtteilen, der Landtagsabgeordnete und Stadtverordnetenvorsteher Ingo Schon, Landrat Sandro Zehner, der Kreisbrandinspektor sowie Bürgermeister und Mandatsträger aus Nachbargemeinden teil. Bürgermeister Patrick Kunkel dankte den Gremienmitgliedern, die die Entscheidungen parteiübergreifend getragen hätten, und verwies auf die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Brand und Katastrophenschutz.
Ingo Schon sprach den Einsatzkräften seinen Dank aus und wies darauf hin, dass es sich um hohe Investitionen in moderne Technik handele. Er betonte zudem, dass der Hessische Landtag im Haushalt 2026 keine Kürzung der Brandschutzförderung vorsieht. Landrat Sandro Zehner forderte zugleich Eigenverantwortung der Bevölkerung und sagte, die freiwillig Engagierten dürften erwarten, optimal ausgestattet zu werden.
Atemschutzwerkstatt und Finanzierung
Auf dem Gelände der Feuerwehr wurde mit Mitteln des Landes Hessen und des Rheingau Taunus Kreises eine Atemschutzgerätewerkstatt errichtet. Die Stadt bezeichnete die Anlage als moderne Einrichtung, die die Arbeitsbedingungen für die Gerätewarte deutlich verbessere. Nach Angaben der Verwaltung wurden Bauamt und ausführende Firmen für die Umsetzung genannt, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die neue Werkstatt im Anschluss besichtigen.
Die fünf Defibrillatoren in den neuen Mannschaftstransportwagen wurden ausschließlich durch Spenden finanziert. Stadtbrandinspektor Tim Gabel dankte den Spenderinnen und Spendern und erklärte, das Ziel, in jedem der fünf Fahrzeuge je einen Defibrillator vorzuhalten, sei erreicht worden. Die Ausstattung dient laut Gabel auch der Erhöhung der Sicherheit für Einsatzkräfte.
Segnung und Ausblick
Die Übergabe wurde mit einer Segnungsfeier begleitet. Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und der katholischen Gemeinde verwendeten das biblische Bild der Himmelsleiter und bezeichneten die Einsatzkräfte als Unterstützung für Menschen in Not. Die Stadt sieht die Maßnahmen als Beitrag zur Stärkung des lokalen Brand und Katastrophenschutzes.
Quelle anzeigen

