Donnerstag, 29.01.2026

Wiesbaden warnt vor Betreten von Eisflächen: Schiersteiner Hafen besonders erwähnt

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Bevölkerung davor gewarnt, zugefrorene Teiche, Bäche, Flüsse und andere Eisflächen zu betreten. Trotz anhaltender Kälte könne das Eis dünn oder brüchig sein, hieß es in einer Mitteilung. Besonders betroffen sei die Eisfläche im Schiersteiner Hafen.

Gefahr durch Einbrechen und Unterkühlung

Wenn Menschen ins eiskalte Wasser stürzen, verlieren sie rasch ihre Kräfte. Eingebrochene Personen unterkühlen oder ertrinken häufig innerhalb weniger Minuten. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass auch auf kleineren Gewässern eine Einbruchsgefahr besteht. Eltern sollten ihre Kinder über diese Risiken informieren und vom Spielen auf Eisflächen abhalten.

Verhaltensempfehlungen für Hilfesuchende und Helfer

Kommt es zu einem Unfall, ist schnelles und umsichtiges Handeln wichtig. Zunächst muss der Notruf 112 abgesetzt werden. Genaue Angaben zum Aufenthaltsort und zur Anfahrt erleichtern es den Rettungskräften, schnell den Einsatzort zu erreichen. Helfende Personen sollten ihre eigene Sicherheit priorisieren, weil auch sie in das brüchige Eis einbrechen können.

Von sicherem Abstand aus kann der Gefährdeten ein Rettungsmittel gereicht werden. Mögliche Gegenstände sind eine Stange, ein Brett, ein Rettungsring, ein Seil oder ein dicker Ast. Nach der Rettung muss die durchnässte Person vor weiterer Auskühlung geschützt werden. In jedem Fall ist eine medizinische Untersuchung erforderlich.

Prävention und Hinweise der Stadt

Die Stadt betont, dass trotz Minusgraden keine Gewähr für tragfähiges Eis bestehe. Bürgerinnen und Bürger sollen vermeidbare Risiken unterlassen und besonders gefährdete Stellen wie Häfen, Flussläufe und Stellen mit fließendem Wasser meiden. Im Zweifelsfall sei es sicherer, die Flächen nicht zu betreten und Passanten entsprechend zu warnen.

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